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Aktuelles aus der SchwarzwaldWASSER Labor GmbH

Newsletter 1/2019

Liebe Interessentinnen und Interessenten,

Der eine geht, der andere kommt. Nach nunmehr fünf sehr arbeitsreichen Jahren verlasse ich mit dem heutigen Tag das SchwarzwaldWASSER Labor. Bereits an dieser Stelle bedanke ich mich für Ihre Treue zum Labor und zu unserem Team. Den neuen Geschäftsführer Herrn Ulrich Kirner stellen wir in der anschließenden Mitteilung vor. Aber es kommt nochmals einer: Ein Newsletter! Wir wollen den Zeitgeist aufnehmen und Ihnen heute unser neuestes Produkt vorstellen: den Newsletter unseres Labors. Darin wollen wir Sie informieren aber auch sensibilisieren für die Themen rund um die Umweltanalytik, vor allem aber für unser wichtigstes Nahrungsmittel - das Trinkwasserwasser informieren.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen
Hans Peter Heizman


NEUES AUS DEM LABOR

Geschäftsführerwechsel!

Auf Hans-Peter Heizmann folgt am 1. Mai 2019 Karl Ulrich Kirner

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Qualität muss sein!

Das SchwarzwaldWASSER Labor hat im vergangenen Jahr 2018 an insgesamt 11 Ringversuchen mit Erfolg teilgenommen. Unsere Kunden haben einen Anspruch auf Kompetenz und Qualität. Unserem gesamten Team gratulieren wir zu den erfolgreichen Ringversuchen und danken herzlich für das Engagement!

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Ammonium-Stickstoff
  • Nitrat-Stickstoff
  • Nitrit-Stickstoff
  • Gesamt-Phosphor
  • Chlorid
  • Sulfat
  • Fluorid
Bei der Durchführung des Ringversuchs wurden die Anforderungen der DIN 38402 - A45 eingehalten

Akkreditierung Kühlwasser

Nach erfolgtem Umzug in das neue Laborgebäude in Bühl-Vimbuch wurde das Labor in einem sogenannten Reakkreditierungsverfahren am 6. und 7. Februar 2018 in den neuen Räumen durch die DAKKS erfolgreich geprüft. Zusätzlich wurde am 26. und 27. Juni 2018 durch Sachverständige der DAKKS in Berlin die erfolgreiche Akkreditierung für die Probennahme und Analyse von Kühlwasser durchgeführt. Eine steigende Nachfrage nach einer Beprobung des Kühlwassers aus Kühltürmen und Kühlaggregaten hatte das Labor dazu veranlasst, die Akkreditierung dieses Analysefeldes zu beantragen.


WUSSTEN SIE SCHON?

Bei der Geburt besteht der menschliche Körper zu 75 % aus Wasser

Im Laufe des Älterwerdens sinkt der prozentuale Anteil des Wassergehaltes im menschlichen Körper zwar etwas, weil das Wasserbindungsvermögen nachlässt, aber selbst bei Erwachsenen macht der Anteil an H2O im Körper immer noch stolze 60-70 % aus. Und das ist auch gut so, denn eine Vielzahl von Körperfunktionen wird mit Hilfe von Wasser überhaupt erst möglich. Allein unser Gehirn besteht zu 85-90 % aus Wasser, die es dazu benötigt, lebensnotwendige Leistung erbringen. Unser Blut weist einen Wassergehalt von 85-95 % auf, Lunge und Leber stolze 76-86 % und die Nieren schlagen mit rund 80 % Wassergehalt zu Buche. Unsere Muskeln, allen voran das Herz, weisen 73-77 % H2O auf und auch Knochen (22 %) und Zähne (10 %) kommen ohne Wasser nicht aus.

Wasser ist ein chemischer Tausendsassa

Als einzige chemische Verbindung weltweit kommt Wasser tatsächlich in allen Aggregatzuständen natürlich vor: flüssig (das klassische Wasser), fest (gefrorenes Eis) und gasförmig (Dampf). Außerdem löst Wasser mehr Substanzen in sich auf als jede andere Flüssigkeit sonst. Sogar Schwefelsäure sticht es aus!

Wasser bedeckt die Erde zu circa 70 %

Zu 2/3 ist unsere Erde von Wasser bedeckt. Kein Wunder, dass sich viele Entstehungsmythen menschlichen Lebens um diese ganz besondere chemische Verbindung ranken. Der größte Anteil an Wasser ist in den Meeren zu finden und weist einen so hohen Salzgehalt auf, dass er nicht als Trinkwasser genutzt werden kann. Nur etwa 3 % der weltweiten Wassermenge ist Süßwasser und somit für den Menschen nutzbar. Und ein nicht geringer Anteil des kostbaren Gutes (etwa 2,6 %) steht nicht so ohne weiteres zur Verfügung, da es in fester Form (Eis/Schnee) gebunden ist. In Anbetracht dieser Zahlen wird deutlich: Der Mensch ist dazu angehalten, mit dem frei verfügbaren Trinkwasser sorgsam umzugehen!

Klimawandel: Land erarbeitet Masterplan zu Klimawandel und Wasserversorgung

Das Land erstellt in den kommenden Jahren einen „Masterplan Wasserversorgung“. Damit sollen Herausforderungen des Klimawandels für eine sichere Wasserversorgung gemeistert werden. Um die Herausforderungen des Klimawandels für eine sichere Wasserversorgung zu meistern, erstellen das Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in den kommenden Jahren einen „Masterplan Wasserversorgung“. Mit ihm werden alle relevanten Daten zur aktuellen Versorgungsstruktur sowie Prognosen zur Entwicklung der Wasserressourcen und des Trinkwasserbedarfs gesammelt zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Daten können Kommunen und Wasserversorger entscheiden, ob und wie die Wasserversorgung in ihrem Zuständigkeitsbereich optimiert werden muss.

> Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag
(Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima & Energiewirtschaft)


LABOR INSIDE

Gesichter des SchwarzwaldWASSER Labors - Unsere Mikrobiologie

Die Mikrobiologie – was ist denn das genau?
Die Lehre des kleinen (griechisch: „mikro“) Lebens, also das Leben der Bakterien, Viren und Pilze.
Was wird in der Laborabteilung „Mikrobiologie“ genau untersucht?
Unser Team untersucht routinemäßig nahezu alle mikrobiologischen Parameter von Trinkwasser, Grund- und Oberflächenwasser, Badegewässern, Kühlwasser und Abwasser:

  • Coliforme Keime und Escherichia coli (E. coli). Ein Nachweis dieser Bakterien zeigt an, dass die betreffenden Gewässer mit Fäkalien von Tier oder Mensch verunreinigt sind. Diese Bakterien sind somit Indikatoren für das Vorhandensein von Abwässern.
  • Legionellen
  • Pseudomonas aeruginosa
  • Enterokokken
  • Clostridien

Wie wird in der Abteilung „Mikrobiologie“ im SchwarzwaldWASSER Labor untersucht?

Die Wasserproben werden zunächst mit speziell für diesen Zweck hergestellten feinen Filtern filtriert. Die Keime gelangen aufgrund ihrer Größe nicht durch die Poren des Filters, die Wassermoleküle jedoch schon. Der Filter wird auf einen Nährboden gegeben. Die so präparierten Proben werden nun in Brutschränken inkubiert, d.h. angezüchtet. Der Zeitraum und die Temperatur der Inkubation richtet sich nach dem entsprechenden Keim. Danach werden gewachsene Kolonien gezählt und im Prüfbericht dokumentiert.
Neben den Untersuchungen auf einzelne Keime untersuchen wir auch die Gesamtkeimzahl bestimmter Proben. Hierbei wird die Wasserprobe direkt einem nicht selektiven Nährmedium zugeführt. Somit erhalten alle vorhandenen Bakterien und Sporen die gleichen Wachstumschancen.
Für einige Coliforme setzen wir einen akkreditierten Schnelltest, das „Colilert-18/ Quanti-Tray Verfahren“ ein. Mit diesem Verfahren können Coliformebereits nach 18 Stunden Inkubation nachgewiesen werden. Vergleichsweise benötigen Legionellen die längste Bebrütungsdauer mit einer Wachstumsdauer vor der Untersuchung von mindestens zehn Tagen.
Es gibt eine sehr deutliche und überwachte Grenze zu eurem Arbeitsbereich – wozu ist diese da?
Der vorgeschriebene Infektionsschutz ist sehr wichtig – wir schützen damit nicht nur uns und die Qualität der Probeuntersuchungen. Wir stellen damit auch sicher, dass keine Keime außerhalb des Labors gelangen. Unsere Infektionsschutzbeauftragte überwacht die Arbeitsabläufe und die Hygiene in der Mikrobiologie. Für pathogene Keime gibt es eine spezielle Werkbank. Nicht mehr benötigte Arbeitsmittel sowie sämtliche Nährböden werden in Containern versiegelt und im Entsorgungsraum gesammelt. Eine Fachfirma holt diese zur Verbrennung ab.
Was ist eurer Meinung nach noch sehr interessant an eurer Arbeit?
Einige Bakterienstämme leuchten unter ultraviolettem Licht auf. Die blaue Fluoreszenz von Pseudomonas aeruginosa ist ein Nachweiskriterium.

Am 22. März ist Weltwassertag

Ausgetrockneter Fluss@shutterstock_azimuth_aDas Institut für 'Water Engineering and Management' der niederländischen Universität von Twente hat ausgerechnet, dass jeder Deutsche pro Tag etwa 3.900 Liter Wasser verbraucht.

Also über 25 voll gefüllte Badewannen. Und damit gehören wir noch zu den Wassersparfüchsen! Zum Vergleich: In den USA liegt der tägliche pro Kopf-Verbrauch bei 7.800 Litern Wasser, in Spanien bei 6.700 Litern (National Water Footprint Accounts, Mekonnen & Hoekstra [2011]). Dabei kommt nur ein Bruchteil vom gesamten Wasserverbrauch, hierzulande rund 120 Liter, aus dem Hahn – um beispielsweise zu duschen, waschen oder kochen. Das meiste Wasser, das wir täglich verbrauchen, sehen wir gar nicht. Dieses virtuelle Wasser entsteht bei der Produktion von Lebensmitteln, Textilien und anderer Güter. Die Gesamtmenge aus echtem und virtuellem Verbrauch wird durch den so genannten Wasserfußabdruck berechnet und dargestellt.

Ernüchternde Rechenbeispiele

Spitzenreiter beim versteckten Wasserverbrauch ist Rindfleisch. Nach Angaben des "water footprint network" werden für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch – je nach Art des Produktionssystems und der Herkunft des Tierfutters – bis zu 15.000 Liter Wasser benötigt. Angefangen vom Anbau des Futters über die Reinigung der Ställe bis hin zu Verarbeitung und Transport des Fleisches. Auch unsere morgendliche Tasse Kaffee weist eine erschreckende Bilanz auf: In 125 Milliliter Kaffee sind ca. 140 Liter virtuelles Wasser versteckt. Die Kaffeebohne muss schließlich angebaut, bewässert, geerntet und schließlich zu uns in den Supermarkt geliefert werden. Und um ein Blatt Papier herzustellen, bedarf es zehn Liter Wasser.

Externer Wasserfußabdruck

Der gesamte Wasserverbrauch in Deutschland liegt laut Umweltbundesamt bei etwa 117 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr. Das entspricht mehr als dem doppelten Fassungsvermögen des Bodensees. Da wir viele Güter importieren, stammen knapp 70 Prozent des Wassers, das für die Herstellung der von uns benötigten Produkte und Güter aufgewendet wird, nicht aus Deutschland. Dieser so genannte externe Wasserfußabdruck ist besonders groß in Brasilien, der Elfenbeinküste und Frankreich, da Deutschland aus diesen Ländern viele Agrargüter einführt.

Den Fußabdruck verkleinern

Den virtuellen Wasserverbrauch zu senken, ist kein Hexenwerk. Mit ein paar einfachen Regeln kann jeder seinen eigenen Wasserfußabdruck minimieren. Die ARAG Experten raten vor allem zum Kauf regionaler und saisonaler Lebensmittel. Das heißt, Erdbeeren besser im Sommer vom Feld nebenan kaufen, als die im Winter aus Spanien importierten Früchte. Wer zudem seinen Fleischkonsum einschränkt und häufiger mal einen vegetarischen Tag einlegt, hat schon viel geschafft. Und ganz ehrlich: Muss es wirklich Jeans Nummer Zehn sein, wenn dafür rund 6.000 Liter Wasser benötigt werden?

 


TIPP DES MONATS

Was kann man mit einem Kubikmeter Wasser alles machen?

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Am 22. März ist WELTWASSERTAG

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