Einen erlebnisreichen Vormittag am heimischen Gewässer durfte die Klasse 3 der Brandenkopf-Schule erfahren. Gemeinsam mit Mitarbeitenden des Labors wurde der Harmersbach direkt untersucht. Hierbei ging es darum den Kindern zum einen Indikatoren für bestimmte Wasserqualitäten zu zeigen und zum anderen aber spielerisch den Wert von naturnahen Gewässern zu zeigen. Mit Becherlupen und Kescher ausgerüstet, wurde buchstäblich jeder Stein umzudreht. Mit dem Kescher wurden Tiere im fließenden, bodennahen Wasser eingefangen. Ein Pinsel war das Werkzeug, um Kleintiere, die unter den Steinen entdeckt wurden, vorsichtig in die Becherlupe zu befördern. Direkt vor Ort bestimmte die Biologin mit den Kindern die Lebewesen aus dem Wasser, um sie anschließend wieder an ihrem Fundort auszusetzen. So erfuhren die jungen Forscherinnen und Forscher, dass die Köcherfliegenlarve und der graue Strudelwurm nur in gesunden Gewässern zu finden sind und der Flohkrebs und die Eintagsfliegenlarve Zeigerarten für Gewässer mit nur geringer Verschmutzung sind. Nach mehreren Programmpunkten kehrten die Kinder ins Klassenzimmer zurück und diskutieren noch lange über das Erlebte und Gelernte. Alle waren sich einige, dass so ein Bach ein schützenswertes Stück Natur ist.